Warten auf die nächste Hochwasserkatastrophe? Der Kampf um die Klimaverantwortung. Eine Spurensuche in Ebensee.

Häufige Extremwetterereignisse werden zur neuen Realität. Doch wer trägt die Verantwortung für die Folgen? Wir fragen nach, warum Gemeinden bei Klimaschäden oft auf sich allein gestellt sind und welche Lösungen helfen könnten, sie besser auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten.

Warten auf die nächste Hochwasserkatastrophe? Der Kampf um die Klimaverantwortung. Eine Spurensuche in Ebensee.
Foto: APA-Images / Hans Ringhofer

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Es hat 30 Grad im Strandbad in Rindbach, einem Ortsteil von Ebensee. Der Traunsee ist glasklar, die Ufer sind so sauber, als wäre nie etwas gewesen. Dass hier vor zwei Wochen noch Schwemmholz das Wasser braun gefärbt hat, kann man sich heute kaum vorstellen. Kinder spielen im Wasser, Jugendliche sonnen sich auf der Wiese, am Stammtisch im Schatten sitzen die Erwachsenen bei einem kühlen Getränk.

„Vor 14 Tagen hat es hier ausgeschaut, da hast du nicht einmal ins Wasser gehen können“, sagt Christian. Regenfälle haben dazu geführt, dass sich Schwemmholz am Ufer ansammelte und das Baden unmöglich machte. Ein pensionierter Feuerwehrmann am Tisch unterbricht den jüngeren Stammgast prompt: „Christian, das war ja noch gar nichts. Da hat es schon ganz andere Ereignisse gegeben.“ Das eigentliche Problem sei das Schwemmholz, das oft wochenlang liegen bleibt. Bei der Entsorgung, so der Tenor am Tisch, werde die Gemeinde im Stich gelassen. „Da hauen sie alle ab – das Land, der Bund. Die Gemeinde soll das dann alleine stemmen. Aber wie denn? Und wer zahlt das?“

Dass das Strandbad heute wieder so aussieht wie gewohnt, sei vor allem den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern aus Ebensee zu verdanken. „Das ist ein Wahnsinn“, sagt der ehemalige Feuerwehrmann. Auf die Frage nach ihren Namen winken die Männer lachend ab. Stattdessen schlagen sie scherzhaft vor, sie einfach als das „Ebenseer Bergvolk“ zu bezeichnen.

Das „Ebenseer Bergvolk“ verbringt gerne ihre Wochenenden beim Traunsee. (Foto: JETZT)

Die kleine Gemeinde Ebensee liegt an der Spitze des Traunsees in Oberösterreich, umgeben von steilen Bergen und dichten Wäldern. Diese malerische Kulisse kann schnell zum Grauen werden. Ebensee trifft nämlich ein spezielles Problem, das auch das “Ebenseer Bergvolk” am eigenen Körper spürt. Immer wenn es stark regnet, werden Unmengen Holz über den Traunsee und seine Zuflüsse herangespült, die dann das Ufer überschwemmen. Mit dem Schwemmholz kommt aber nicht nur eine Menge Arbeit, sondern auch eine Menge an Kosten, die die Gemeinde alleine stemmen muss. Häufige Extremwetterereignisse wie eben Starkregen werden in ganz Österreich zur neuen Realität. Aber wer trägt Verantwortung für die Folgen? Warum sind Gemeinden bei Klimaschäden oft auf sich allein gestellt? Und welche Lösungen könnten helfen, sie besser auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten? Wir begeben uns auf eine Spurensuche in Ebensees Hochwassergebiet.

Kadaver, Ratten und sinkende Pegel

Es ist spät am Abend. Wir sitzen wieder am Ufer und sprechen über unsere Begegnung mit dem „Bergvolk“. Am Nebentisch wird ein Mann hellhörig. Ihm brennt das Thema sichtlich unter den Nägeln. Auch er will nicht namentlich genannt werden – man kennt sich schließlich im Ort. Nennen wir ihn den Mann am Ufer.

Er beschreibt die dramatischen Seiten der Schwemmholz-Lage: „Dort schwemmt es ja nicht nur Holz an. Da finden sich auch viele Tierkadaver. Gänse, Hirsche, Rehe, die in den Fluten verendet sind. Irgendwann laufen die Ratten über dieses ganze Feld.“ Das noch größere, unsichtbare Problem: Das Holz sinkt mit der Zeit ab, der See verlandet schleichend. „Dadurch kannst du den See an diesen Stellen irgendwann gar nicht mehr nutzen“, sorgt er sich.

Das Spiel um die Kosten

Die Schwemmholz-Problematik zeigt einen Kreislauf der Verantwortung, den viele Gemeinden kennen dürften: Die Folgen des Klimawandels werden teurer, aber wenn es darum geht, wer dafür aufkommt, fühlt sich niemand so richtig zuständig. Früher hatte der Katastrophenfonds des Bundes die Schwemmholz-Beseitigung in Ebensee gedeckelt. Doch diese Kostendeckelung im Rahmen des Fonds wurde abgeschafft. Wie sich die Bedingungen genau geändert haben und wer künftig für die Kosten aufkommen soll, wollten wir vom Bundesministerium für Finanzen wissen. Eine Anfrage blieb bis zum Redaktionsschluss jedoch unbeantwortet.

In Ebensee wird daher weiter rege diskutiert, wer die Folgekosten stemmen soll. „Das Holz, das im See landet, kommt ja aus den Wäldern der Bundesforste“, argumentiert der Mann am Ufer. „Meiner Meinung nach müssten die Bundesforste einen Teil der Kosten übernehmen.“

Rückendeckung bekommt er von Ebensees Vizebürgermeisterin Franziska Zohner-Kienesberger. „Mindestens die Hälfte der Kosten sollten die Bundesforste übernehmen. Das ist eigentlich nur logisch“, fordert sie.
Die Ausgaben für die Beseitigung des Schwemmholzes schwanken von Jahr zu Jahr. Vergangenes Jahr schlug die Entsorgung mit rund 70.000 Euro zu Buche. Laut der Vizebürgermeisterin hätten die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) für letztes Jahr 35.000 Euro zahlen sollen. Konfrontiert mit dieser Forderung verweisen die ÖBf auf die strikte Rechtslage:

“Für die Entfernung von Schwemmholz und sonstigen Ablagerungen bestehen klare gesetzliche Zuständigkeitsregelungen, die maßgeblich im Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) geregelt sind. Nach § 74 Abs. 4 AWG ist die jeweilige Gemeinde verpflichtet, Abfälle aus dem See zu entfernen und fachgerecht zu entsorgen. Diese Zuständigkeit besteht unabhängig davon, wem angrenzende Grundstücke oder der Seegrund gehören.”

Man sei an die geltende Rechtsordnung gebunden und könne Aufgaben weder eigenmächtig verschieben noch Kosten ohne gesetzliche Grundlage übernehmen. Auch eine Anfrage beim Gemeindebund bezüglich der prekären Finanzierungslage der Kommunen bei Klimaschäden blieb bis Redaktionsschluss unbeantwortet.

Klimaverantwortung braucht klare Gesetze. Doch genau diese fehlen in Österreich nach wie vor. Das zeigt sich im Kleinen wie im Großen: Schwemmholz mag wie ein lokales Detail wirken, aber es macht den Kampf um Umweltverantwortung greifbar.

Leben in der dunkelblauen Zone

Hochwasser schwemmt allerdings nicht nur Holz mit, es spült auch die Gemeindekassen leer und gefährdet damit Existenzen. 2013 erschütterte eine Hochwasserkatastrophe in Ebensee die gesamte Gemeinde. Drei Millionen Euro haben die Schäden gekostet. Viele Gemeinden haben bereits ähnliche Erfahrungen gemacht. Allein in Niederösterreich verursacht die Hochwasserkatastrophe 2024 einen Schaden von mehr als einer Milliarde Euro.

Am Stammtisch des „Ebenseer Bergvolkes“ ist das Jahr 2013 bis heute präsent. Christian zeigt mit dem Finger auf die Wohnsiedlung gegenüber. Damals standen dort die Keller meterhoch unter Wasser, Häuser mussten evakuiert werden. Für Ebensee war das Hochwasser ein kollektives Trauma. „Alle zehn Jahre erwischt es uns. Da steigt das Wasser schnell mal um drei Meter“, sagt Christian. Er dreht sich um und deutet auf eine Reihe von Wohnhäusern. „Ich wohne genau da drüben.“

„Da drüben“ – das ist die sogenannte rote und dunkelblaue Zone auf den Gefahrenzonenkarten des Bundes, in denen das Hochwasserrisiko am höchsten ist. Hunderte Häuser in Ebensee liegen in diesem gefährdeten Bereich.

Eine Karte zeigt die Hochwasserrisikozonierung. (Bildschirmfoto: HORA)

Die Männer am Stammtisch erzählen von den damaligen Zuständen, als wäre es gestern gewesen. „Das Grundwasser drückt sich innerhalb von vier Tagen durch den Pegelanstieg der Traun hoch und kocht regelrecht im Keller hoch“, erinnert sich Christian. Er scherzt: „Das Wasser war so glasklar und eiskalt – da hättest du drin baden oder es trinken können.”

Sechs Tage lang waren Feuerwehr und Bundesheer damals im Dauereinsatz. Fast jeder am Tisch war betroffen. Die Menschen hier haben gelernt, mit der ständigen Bedrohung zu leben. Sie haben ihre Keller umgebaut und sich angepasst. „Im Keller darfst du nichts mehr am Boden stehen haben. Alles muss mindestens zwei Meter hoch gelagert sein. Man baut das ganze Leben um“, erklärt Christian.

Wegzuziehen, ist für niemanden am Tisch eine Option. Es sind die Häuser, in denen Generationen ihrer Familien aufgewachsen sind. Es ist ihre Heimat, ihr persönliches Paradies. Die Gefahr nehmen sie dafür in Kauf.

Mehr Hochwasser durch die Klimakrise

Hochwasserkatastrophen sind tatsächlich ein seltenes Ereignis. Doch solche Extremwetterereignisse werden künftig zunehmen. „Durch den Klimawandel ändern sich die Systemzustände und Großwetterlagen. Es gibt Hinweise, dass Starkniederschläge zunehmen werden“, erklärt Christian Scheidl, Professor an der Universität für Bodenkultur (BOKU) in Wien und stellvertretender Leiter des Instituts für Alpine Naturgefahren.

Steigt die Lufttemperatur, kann die Atmosphäre mehr Feuchtigkeit aufnehmen, was wiederum heftige, lokale Gewitterzellen begünstigt. Wenn dann kein Wind weht und diese Zellen über einem Gebiet stehen bleiben, droht das Maximalszenario. Fällt diese enorme Wassermenge auf ein ohnehin bereits gesättigtes Einzugsgebiet, gibt es kein Halten mehr. Ein Einzugsgebiet ist die gesamte Fläche, aus der Regenwasser oder Schneeschmelz in ein Gewässer abfließen - etwa über Wildbäche oder Rinnsäle. .Wildbäche die in Einzugsgebieten sind, nennt man Wildbacheinzugsgebiete. „Wenn ein Einzugsgebiet gesättigt ist, dann ist das wie ein Schwamm, der schon komplett vollgesaugt ist“, verbildlicht Scheidl. „Das restliche Wasser kann nicht mehr im Boden versickern. Es fließt sofort oberflächlich ab und führt zu diesem rasanten Pegelanstieg.“ Genau das sei bei der Hochwasserkatastrophe 2013 in Ebensee und den anderen Ufer-Gemeinden am Traunsee passiert.

Prävention ist billiger, als Katastrophen

In Österreich gibt es rund 12.500 Wildbacheinzugsgebiete – eines davon liegt direkt im Ortsteil Rindbach. Sie alle besitzen ein enormes Zerstörungspotential. „Die Charakteristika der Wildbäche sind, dass der Wasserstand oft sehr gering ist und plötzlich anspringen kann, wenn sehr viel Wasser gesammelt wird und dann entsteht ein sogenanntes Hochwasser”, sagt Scheidl. Um die Bevölkerung zu schützen, muss investiert werden. Das gilt nicht nur für Ebensee. Doch für eine finanzschwache Gemeinde wie Ebensee ist das ein Kraftakt, der an die Substanz geht. Die Gemeinde schloss das vergangene Jahr mit einem Minus von einer Million Euro ab, für das laufende Jahr droht dieselbe Bilanz.

2013 hat jedenfalls ein Umdenken mit sich gebracht. Es wird Geld aufgewendet, um die Gemeinde vor derartigen Fluten zu wappnen. Wo man zu Beginn mit Kosten von 10 Millionen Euro gerechnet hat, steht man jetzt schon bei 30 Millionen Euro. Das sagt zumindest die Vizebürgermeisterin Franziska Zohner-Kienesberger. Was in Hochwasserschutz investiert wird, fehlt dann an anderen Stellen. „Die Sorge ist die, dass kein Geld mehr für andere Projekte übrig bleibt. Wir wollen zum Beispiel Schulen sanieren. Aber durch die Finanzierung von Hochwasserschutz, Schutzwald, Feuerwehr und so weiter, haben wir keinen Spielraum mehr.“

Jedes Jahr verursachen Hochwasser Schäden in einer Höhe von 240 bis 285 Millionen Euro. Durch mehr Prävention kann die Summe deutlich gesenkt werden.

Christian Scheidl ist Professor an der Universität für Bodenkultur (BOKU) in Wien und stellvertretender Leiter des Instituts für Alpine Naturgefahren. (Foto: Christian Scheidl)

Im Einzugsgebiet Rindbach startete die Wildbach- und Lawinenverbauung ein eigenes, fünf Millionen Euro teures Schutzprojekt, mitfinanziert durch den Katastrophenfonds. Doch bis dort der erste Bagger auffährt, vergehen oft Jahre. „Wie kann man die Gemeinde schützen? Was braucht es dafür? Wer zahlt das? Dann beginnt der Marathon durch Behördeninstanzen, Wasserrechtsbescheide und Einsprüche“, erklärt BOKU-Professor Scheidl.

Das Projekt hat eine „Vorzeigefunktion“, sagt Scheidl. Durch das Wissen und die Umsetzung können sich andere Gemeinden was abschauen. Es wurden verschiedene Maßnahmen gesetzt, um die Häufigkeit von Überflutungsereignissen im Ortsteil sicherzustellen. Zusätzlich wurde durch Langzeitbeobachtungen erforscht, wie Schutzwälder Naturgefahren wie Hochwasser, Muren oder Lawinen beeinflussen. Ziel ist es, ein besseres Verständnis des Gebiets zu haben.

Christian Scheidl sagt, dass nach der Katastrophe im Jahr 2013 sehr schnell reagiert wurde. Gut findet er auch: „Die technischen Lösungen, die Umsetzungen, und auch die Kommunikation.” Es gibt aber immer Luft nach oben: „Es wäre gut, wenn man den Prozess mit Einsprüchen, Bescheiden, so weit es möglich ist, beschleunigen könnte.”

Mit alten Landkarten gegen die Flut

Dass effektiver Klimaschutz mit altem Wissen funktionieren kann, beweist eine weitere Initiative, für die Ebensee kürzlich mit dem 2. Platz beim Österreichischen Staatspreis für Klimawandelanpassung ausgezeichnet wurde. Geleitet wurde das Projekt von Birgit Müllegger. Sie ist Managerin der Initiative „KLAR!“ (Klimawandel-Anpassungsmodellregionen) und betreut gleich zwei Gemeinden in Teilzeit.

In ihrem Büro in Bad Ischl erklärt sie die Idee: Statt teure Betondämme zu bauen, reaktiviert die Gemeinde die historische Infrastruktur. „Wir haben in alten franziskanischen Katasterkarten aus dem 19. Jahrhundert gestöbert“, erzählt Müllegger. „Dort sind uralte Abflusskorridore und Kanäle eingezeichnet, die im Laufe der Jahrzehnte völlig in Vergessenheit geraten sind.“

Müllegger startete einen Aufruf in der Bevölkerung, suchte nach alten Fotos und Dokumenten. Das Ergebnis: Die vergessenen Kanäle wurden kartiert. Das Ziel ist es nun, diese alten Korridore freizuräumen und zu sanieren, damit das Hochwasser abfließen kann. „Wenn dadurch am Ende auch nur ein einziges Haus weniger unter Wasser steht, hat sich jeder Aufwand gelohnt“, sagt die Managerin.

Die Erstellung der Karte kostete gerade einmal überschaubare 20.000 Euro. Doch die Kürzungen der österreichischen Klimaförderung schlagen auch hier zu: Eine Förderung, mit der sie zwei Kanäle freiräumen konnten, wurde gestrichen. Nun steht das Projekt vor finanziellen Herausforderungen, denn die vollständige Sanierung würde Summen im Millionenbereich verschlingen. „Wie es jetzt weitergeht, weiß im Moment niemand“, gesteht Müllegger stirnrunzelnd.

Galgenhumor als Damm

Am Stammtisch beim „Ebenseer Bergvolk“ spalten sich die Meinungen zum menschengemachten Klimawandel. Die Menschen hier wollen Schutz, das ist klar. Aber beim Thema Klimakrise treffen wir auf Zögern. Für den pensionierten Feuerwehrmann, der hier jahrzehntelang im Einsatz war, ist die extreme Natur schlicht normal: „Ich weiß noch, das war in den 70er Jahren schon so, da haben die Leute noch gebetet, weil das Wasser so niedergegangen ist. Das hat es früher genauso schon gegeben. ” Die Jüngeren am Tisch, die zwischen Mitte 30 und 40 Jährigen, sehen das anders. Christian kontert: „Früher hat es eine Woche lang geregnet. Da habe ich das Gefühl, ich weiß nicht obs stimmt, dass das schon brutaler wird.”

Am Tisch wird die Stimmung nach der Diskussion schnell wieder locker. Es wird gewitzelt. Galgenhumor ist die einzige Verteidigung, die den Ebenseern bleibt. Denn trotz der Wut über das fehlende Geld und der Angst vor der nächsten Flut – wegziehen, kommt für niemanden hier infrage.

„Was sollen wir tun? Wegziehen? Na. Wir leben hier im Paradies. Das ist mein Zuhause hier“, der pensionierte Feuerwehrmann spricht der Runde aus der Seele.

Sie bleiben. Doch die Natur wartet nicht auf behördliche Zuständigkeiten. Während es hier Vorzeigeprojekte gibt, wird gleichzeitig die Verantwortung von Bund, Land und Gemeinden im Kreis herumgeschoben und am Ende auf die Bevölkerung abgewälzt. Am Stammtisch herrscht gute Stimmung, doch wissen alle hier: Das nächste Hochwasser kommt bestimmt. Und mit ihm die nächsten Unmengen an Schwemmholz.

Anmerkung:

Dieser Beitrag ist im Rahmen der Klimasummerschool von fjum in Kooperation mit den österreichischen Bundesforste entstanden.

Audioproduktion und -mix: Yannik Milz