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Diesen Sonntag, am 8. März, ist Weltfrauentag. In den meisten europäischen Städten finden dann Demos und Veranstaltungen statt, die den Kampf um die Gleichberechtigung der Geschlechter in den Fokus rücken. Aber für Feminismus wird natürlich nicht nur am 8. März gekämpft, und schon gar nicht nur auf der Straße – immer mehr haben sich die Diskurse, die uns heute als Gesellschaft beschäftigen, ins Netz und die sozialen Medien verlagert.
Anlässlich des diesjährigen Weltfrauentags veröffentlichen wir eine neue Folge unseres Formats „JETZT im Gespräch mit …“ – wo wir uns mit einem Gesprächspartner oder einer Gesprächspartnerin die Zeit und den Raum nehmen, bei einem Thema wirklich in die Tiefe zu gehen. Und es gibt wohl kaum jemanden, der für ein Gespräch zu diesem Tag und diesem Thema besser passen würde als Ingrid Brodnig. Sie ist Journalistin, Autorin mehrerer Sachbücher, Expertin für Hass im Netz und die Internet-Erklärerin des Landes.

Mit „Feindbild Frau“ legt Ingrid Brodnig ihr siebtes Sachbuch vor und stellt darin eine Frage, die dringlicher kaum sein könnte: Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn wir dulden, dass Frauen systematisch aus dem öffentlichen Diskurs herausgemobbt werden?
Im Gespräch geht es aber nicht nur um Bedrohung und Ausgrenzung. Es geht auch darum, wie gelebter Feminismus im digitalen Raum aussehen kann – und wie wir Bots, Hasskampagnen und organisierter Einschüchterung mit den Mitteln einer modernen, vernetzten Welt begegnen können.
Sounddesign und Audioproduktion: Katharina Darya Ressl
Mixing und Mastering: Patrik Haas
