Kann Schneeräumung sexistisch sein? Was sich in der Stadt ändert, wenn Frauen die Planung übernehmen

Mit der Stadtplanung verhält es sich wie mit der Medizin: Lange wurde sie auf die Bedürfnisse von Männern abgestellt. Das ändert sich nun langsam und Wien gehört zu jenen Städten, die hier vorbildlich agieren. Zu verdanken ist das einer mutigen Pionierin der Stadtplanung.

Kann Schneeräumung sexistisch sein? Was sich in der Stadt ändert, wenn Frauen die Planung übernehmen
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Ein Mann steigt in seinen SUV, fährt zwanzig Minuten über die Tangente und parkt in der Tiefgarage seines Büros. Ein klassischer Pendlerweg, für den unsere Städte jahrzehntelang optimiert wurden. Szenenwechsel - ein paar Straßen weiter: Eine Frau schiebt einen Kinderwagen über einen viel zu schmalen Gehsteig, sie balanciert ihre Einkäufe, stolpert über den Randstein und verpasst die U-Bahn, weil der Lift in der Station defekt ist. Ihr Weg besteht nicht aus einer geraden Linie, sondern aus einem Zickzackkurs der Sorgearbeit – zwischen Kindergarten, Supermarkt, Kinderarzt und Job. Willkommen in der Realität einer Stadt, in der der Mann das Maß aller Dinge ist.

Zugegeben, das Beispiel ist schon von ganz unten aus der Klischee-Kiste geholt. Aber es steckt doch eine gewisse Wahrheit dahinter. Versuchen wir, die Stadt ganz bewusst zu betrachten, auch Dinge, die immer schon so waren, die als normal gelten und deshalb nicht hinterfragt werden. Können Gehwege, Straßen oder Wohnhäuser Frauen benachteiligen? Die Antwort lautet: Ja. Denn Städte sind von Männern für Männer gemacht. Die Bedürfnisse von Frauen und Mädchen wurden lange Zeit einfach vergessen oder ignoriert. Doch dies ändert sich nun langsam. Und kommt allen zu gute.

Der Zickzackkurs weiblicher Sorgearbeit. Darauf nimmt die Stadtplanung weiterhin kaum Rücksicht. (Foto: IMAGO / Jochen Tack)

Eva Kail ist eine der Vorreiterinnen auf dem Gebiet der feministischen Stadtplanung, auch Gender Planning genannt. Sie studierte Raumplanung und Raumordnung an der Technischen Universität Wien, ab 1986 arbeitete sie für die Stadt Wien. 1992 übernahm sie die Leitung der damals neu geschaffenen Magistratsabteilung 57 (Frauenförderung und Koordinierung von Frauenangelegenheiten), und sie stand auch an der Spitze der Leitstelle Alltags- und Frauengerechtes Planen und Bauen. Mittlerweile ist Eva Kail in Pension, der bei ihr allerdings kein Ruhestand ist. Denn die Expertin, die als internationale Pionierin gilt, ist weiterhin sehr gefragt und vielbeschäftigt. Sogar aus Indien erhält sie Anfragen. Einer ihrer Leitsätze lautet: „Stadtplanung ist nie geschlechtsneutral.“

Es geht nicht nur um das Geschlecht

Aber was ist eigentlich feministische Stadtplanung? Zuerst einmal geht es nicht primär ums Geschlecht, sondern um soziale Rollen in der gesellschaftlichen Ordnung. Viele Faktoren, wie etwa das Alter, finanzieller Status, Herkunft, Care-Arbeit oder Pflegeverpflichtungen, beeinflussen diese Rollen. Es geht also darum, die unterschiedlichen Rollen, Lebenssituationen und Interessen der Menschen bei allen Entscheidungen zu berücksichtigen. Eva Kail berichtet von ihrer Anfangszeit: „Wir haben im Studium eine Untersuchung über die Rolle der Privatzimmervermietung in der Fremdenverkehrsentwicklung gemacht. Mir ist eigentlich erst im Laufe der Interviews aufgefallen, dass wir nur mit Frauen gesprochen haben.

Dann hat eine der Frauen erzählt, dass ihr Mann, als er heimkam, sich über die Gäste im Wohnzimmer geärgert hat. Da ist mir bewusst geworden, dass es nur die Frauen waren, die die Privatzimmervermietung getragen haben und dass es eine Geschlechterkomponente in raumplanerischen Fragen gibt.“ Später, als Eva Kail schon bei der Stadt Wien beschäftigt war, organisierte sie eine Ausstellung mit dem Titel „Wem gehört der öffentliche Raum? Frauenalltag in der Stadt“. Als Antwort auf das Konzept gab es abenteuerliche Kommentare von Männern. Etwa: Wenn diese Ausstellung kommt, fordere ich eine Ausstellung über Hund oder Kanarienvögel in der Großstadt.“

Auch die Architektin, Sozialforscherin und Architekturwissenschafterin Sabina Riss berichtet von den Anfängen: „Es gab eigentlich keine Frauen in diesem Bereich, nicht auf der Planungsseite, und auch nicht bei den Bauträgern. Es gab in wohnbaupolitischen Fragen keine Frauen, die Bedürfnisse der Hälfte der Bevölkerung wurden nicht thematisiert.“

Der öffentliche Raum ist für alle da

Doch allmählich setzte sich der Ansatz durch, dass der öffentliche Raum eben für alle da ist und sich nicht nur an den Bedürfnissen der Männer orientieren kann. Die britische Aktivistin, Journalistin und Autorin Caroline Criado-Perez hat sich für ihr Buch „Unsichtbare Frauen: Wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert“ tief in wissenschaftliche Daten und Statistiken gegraben. Das Ergebnis: Die Welt ist von Männern für Männer gemacht, Männer sind in der Gesellschaft die Norm. Das bedeutet aber nicht, dass dies aus Böswilligkeit oder mit Absicht so geschieht.

Die britische Autorin Caroline Criado-Perez hat sich mit der Frage beschäftigt, wie der öffentliche Raum auf die Bedürfnisse von Frauen eingeht. (Foto: Rachel Louise Brown)

In mehreren konkreten Kapiteln macht die Autorin deutlich, wie tief männlich geprägte Strukturen unseren Alltag bestimmen und wie Frauen dabei unsichtbar bleiben und benachteiligt werden. Da geht es etwa darum, dass Frauen bei Autounfällen ein höheres Verletzungsrisiko haben, weil die Sicherheitsbestimmungen meist an männlichen Crashtest Dummies getestet werden. Und es geht auch um die Medizin, in der vieles nach wie vor nach männlichen Kriterien bestimmt wird. Ein Herzinfarkt bei Frauen wird oft falsch diagnostiziert, weil die Symptome anders als bei Männern sind. Und schließlich geht es in „Unsichtbare Frauen“ auch um den öffentlichen Raum.

Criado-Perez blickt nach Schweden, in die Stadt Karlskoga. Dort startete die Gemeinde im Jahr 2011 eine umfassende Initiative zur Überprüfung aller Maßnahmen auf deren Gendergerechtigkeit. Ein Scherz eines Mannes, der so gar nicht verstand oder verstehen wollte, was hier vor sich ging, führte dann zur Frage „Kann Schneeräumen sexistisch sein?“ Und die Antwort lautet: Ja.

Frauen haben andere Wege

Ein Behördenmitarbeiter witzelte also über die Gleichstellungs-Analyse und meinte: „Wenigstens das Thema Schneeräumung tasten die Genderleute nicht an.“ Doch genau das machten sie, angespornt durch diese Aussage. So wurde erstmals hinterfragt, dass, wie in den meisten anderen Gemeinden, zuerst die Hauptverkehrsadern vom Schnee befreit wurden. Denn genau das hat unterschiedliche Auswirkungen auf die Geschlechter. Männer bewegen sich anders fort als Frauen, sie fahren mehr mit dem Auto, während Frauen mehr zu Fuß gehen und öffentliche Verkehrsmittel nutzen.

Im Jahr 2019 bestätigte dies auch eine Umfrage der EU-Kommission. Das bedeutet also, dass von der raschen Schneeräumung der Hauptstraßen vor allem Männer profitieren. Dazu kommt noch, dass auch die Wege, die Frauen und Männer zurücklegen, völlig unterschiedlich sind. Während Männer meist einfache Routen fahren, also in der Früh in die Arbeit und am Abend wieder nach Hause, sind die Wege der Frauen viel komplizierter, gespickt mit zahlreichen Zwischenstopps. Ein typisches Streckenmuster sieht etwa so aus: Kinder in die Schule bringen, dann zur Arbeit, dann ein Familienmitglied zum Arzt begleiten und auf dem Heimweg noch den Einkauf erledigen.

Kann Schneeräumen sexistisch sein? Die Antwort lautet: ja. (Foto: IMAGO / NurPhoto)

In Karlskoga führten die Erkenntnisse dazu, dass der Prozess des Schneeräumens umgedreht wurde: Seither werden Geh- und Radwege sowie Busstrecken und Bereiche rund um Kindergärten zuerst vom Schnee befreit. Andere Gemeinden und Städte in Schweden folgten dem Beispiel Karlskogas. Allerdings: Bei äußerst heftigem Schneefall gerät das System an seine Grenzen. Im November 2016 etwa fiel in Stockholm so viel Schnee wie seit mehr als hundert Jahren nicht – in der Stadt brach ein gewaltiges Chaos aus, schnell wurde Kritik an der feministischen Schneeräumung laut. Der Rest des Landes konnte die Aufregung nicht nachvollziehen – die Hauptstädter gelten in Schweden ohnehin als verweichlicht.

Warum Pariser Mädchen nicht in den Park gehen wollten

Zurück nach Österreich: Wien gilt, nicht zuletzt dank Eva Kail, als internationaler Vorreiter in Sachen Gender Planning. Dazu gehört auch die Gestaltung von Parks. Eine Untersuchung in den 1990er-Jahren zeigte, dass viele Mädchen zwischen zehn und 13 Jahren Parks meiden. Weil es dort für sie keine passenden Angebote gab. Ballspielkäfige waren – und sie sind es meist heute noch – von Burschen dominiert. Ab 1999 wurden im Bruno-Kreisky-Park beim Margaretengürtel sowie im Einsiedlerpark, ebenfalls im 5. Bezirk, neue Konzepte erprobt. Mit Beteiligung der Mädchen. Es entstanden Volleyballplätze, Hängematten und viele Sitzmöglichkeiten. Hohe Büsche, hinter denen sich jemand verstecken könnte und die deshalb ein Sicherheitsrisiko darstellen, wurden zurückgeschnitten oder ganz entfernt, Wege begradigt und besser beleuchtet.

Eva Kail ist eine frühe Pionierin der feministischen Stadtplanung in Wien. (Foto: Jana Madzigon)

Der ideale Park bietet, laut Kail, viele Möglichkeiten, neben einem Platz für Fußball also auch einem Platz für Volleyball und Basketball. „Und es braucht geschützte Kommunikationsmöglichkeiten, Mädchengruppen haben gern einen geschützten Rückzugsort, aber doch mit Sichtkontakt und sozialer Kontrolle.“ Zur Tatsache, dass die Ballkäfige auch heute noch hauptsächlich von Burschen besetzt sind, meint die Expertin: „Ich kann durch Design die Nutzung eines Raumes unterstützen oder erleichtern, aber Architektur hat nicht die Allmacht, gesellschaftliche Muster zu ändern.“ Doch ein Park könne, wenn er gut gestaltet sei, ein wichtiges soziales Kapitel in der Nachbarschaft sein. Es sei zwar eine Illusion, dass sich in der Großstadt alle lieb haben, so Kail, aber ein friedliches Nebeneinander sei ein hohes Gut.

Und eines brauche es in einem Park natürlich auch: Öffentliche WC-Anlagen. Apropos Toiletten: Das kennen wir wohl alle: Man ist unterwegs und muss mal. Für Männer ist dies ein kleineres Problem, bei Frauen kann die Suche nach einem WC, die dort wartende lange Schlange und dann auch noch die zu zahlende Gebühr zu einer quälenden Angelegenheit werden. Im Durchschnitt haben Herren- und Damentoiletten dieselbe Größe, das bedeutet aber auch, dass es deutlich mehr Urinale für Männer als Klokabinen für Frauen gibt. Daher ist es kein Wunder, wenn die Schlange auf der Frauenseite immer viel länger ist. Frauen brauchen auch länger, aber nicht, weil sie so lange vor dem Spiegel stehen, sondern, weil es einfach länger dauert, sich von mehreren Schichten Kleidung zu befreien als nur einen Reißverschluss zu öffnen.

Frauen zahlen für das kleine Geschäft, Männer nicht

Wenn Frauen und Mädchen ihre Periode haben, braucht auch das seine Zeit, und Frauen begleiten außerdem oft kleine Kinder, dann ist das „Geschäft“ sowieso nicht schnell erledigt. Diese Ungleichheit ist kein Einzelfall, sondern ein Muster. Dazu kommt dann auch noch, dass viele Urinale kostenlos zu benutzen sind, für Damentoiletten hingegen eine Gebühr verlangt wird. Die Wienerin Marlene Gradik zieht deshalb sogar vor Gericht. Ihr Aufbegehren machte international Schlagzeilen. „Zuletzt war es im Stadtpark – davor jahrelang dasselbe. Als ich mit einem Freund zu den Toiletten ging, musste ich 50 Cent bezahlen, während er einfach gratis pinkeln konnte. Es geht nicht um die Münze. Es geht darum, wie es sich anfühlt, in einer Situation wie dieser diskriminiert zu werden“, schildert Gradik auf der eigens eingerichteten Homepage 50cent.at.

Die Benutzung von Pissoirs für Männer ist meist kostenlos. Frauen zahlen immer, auch wenn sie nur kurz müssen. (Foto: IMAGO / imagebroker)

Also verklagt die 27-Jährige nun die Stadt Wien. Ihr zur Seite steht Anwältin Petra Laback. Auf deren Homepage heißt es: „Die ungleiche Behandlung bei öffentlichen Sanitäranlagen verstößt gegen das Diskriminierungsverbot des Wiener Antidiskriminierungsgesetzes.“ Die Klage wurde bereits eingeleitet, das vorgeschaltete Schlichtungsverfahren endete am 29. Juni ohne Einigung. 351 Frauen haben sich bereits auf 50cent.at registriert und der Initiative angeschlossen.

Die Stadt Wien ist derzeit für 168 öffentliche Toilettenanlagen zuständig. 139 sind kostenlos, bei 29 Anlagen muss man ein Entgelt von 50 Cent zahlen - für die Kabinen. Die Erklärung der Stadt: Die Gebühr sei durch ein erhöhtes Serviceangebot und Reinigungspersonal gerechtfertigt. Das Problem der ungleichen Behandlung ist der Stadt Wien durchaus bewusst, es findet sich sogar im SPÖ-NEOS-Regierungsprogramm. Dort heißt es, man wolle prüfen, ob die Nutzung aller öffentlichen Toiletten für alle Menschen kostenlos möglich sei, ohne Unterschiede zwischen Pissoir und Einzelkabinen.

Frauen denken klimafreundlicher

Gefragt nach ihren Visionen und ihrer Vorstellung von der optimalen Stadt, erwähnt Eva Kail vor allem zwei Dinge, die sie ablehnt: Hochhäuser und Autos. „Hochhäuser sind im Städtebau das, was Autos im Verkehrssystem sind – sie maximieren den Komfort für jene, die drinnen sind, erzielen aber negative Effekte im Umfeld. Bei Hochhäusern gibt es Fallwinde, Luftverwirbelungen und viel Schatten.“ Wer in der Früh aus dem Haus gehe und erst am Abend wieder heim komme, dem sei die unmittelbare Wohnumgebung eher egal.

Wer aber mit dem Rollator oder mit Kindern unterwegs sei, kenne jedes Hindernis und brauche jedes grüne Fleckchen, so die Stadtplanerin. Die Zahl der Autos würde Eva Kail gern ganz drastisch reduzieren. Autos heizen die Stadt zusätzlich auf, auf den Parkspuren und dort wo jetzt große Parkplätze sind, würde Eva Kail gern Bäume pflanzen. Eva Kail betont noch einen Zusammenhang, der ihr ganz besonders wichtig ist: „Feministische Stadtplanung und Klimaschutz gehören eng zusammen. Hätte man schon vor 30 Jahren auf Feministinnen gehört, wären unsere Städte heute klimaresilienter.“

Die Architektin Sabina Riss ist überzeugt: Frauen planen nachhaltiger. (Foto: TU/Luiza Puiu)

Architektin Sabina Riss erklärt, was feministischen Wohnbau, den sie eigentlich viel lieber alltagsgerecht nennt, ausmacht: Natürlich belichtete Stiegenhäuser, Gemeinschaftsräume, Waschküchen, die nicht im hintersten Kellerwinkel liegen, Räume, in denen man Fahrräder oder Kinderwägen abstellen kann. „Diese Alltagtauglichkeit ist feministisch, weil die Frauen eben immer noch den Großteil der Care-Arbeit verrichten“, sagt Riss. Sie macht deutlich, dass Begegnungszonen im Gebäude, und auch rundherum, wichtig sind. So entstehe nachbarschaftliche Unterstützung, und diese sei nicht nur für Frauen, sondern auch für Kinder, Jugendliche sowie ältere Personen. Es gehe stets viel um Gemeinschaft, und es sei natürlich wünschenswert, wenn man diese im Haus finde. Und so ergebe sich automatisch ein anderes Bild von Wohnbau als heute üblich.

Die Seestadt Aspern ist vorbildlich

Als wahres Vorzeigeprojekt gilt die Seestadt Aspern: Es beginnt damit, dass, mit zwei Ausnahmen, alle Straßen, Plätze und Parks nach Frauen benannt sind. So gibt es etwa den Hannah-Arendt-Park, die Barbara-Prammer-Allee, den Simone-de-Beauvoir-Platz, aber auch den Pippi-Langstrumpf-Park. Damit will die Seestadt ein sichtbares Zeichen für Gleichstellung setzen und verweist darauf, dass im gesamten Wiener Straßennetz aktuell 620 weibliche Namen 4.080 männlichen Namen gegenüber stehen – das bedeutet einen Anteil von nur 13 Prozent für die Frauennamen. Weiters gilt die Seestadt Aspern als eines der besten Beispiele für das Konzept der 15-Minuten-Stadt. Das bedeutet: Kurze Wege für alle Dinge des täglichen Bedarfs – vom Supermarkt über Ärzte, Schulen, Kindergärten und Freizeiteinrichtungen bis zur Gastronomie. All das soll in maximal 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar sein.

Feministische Stadtplanung ist also kein nettes Beiwerk, kein hübscher, aber nicht unbedingt notwendiger Stempel, mit dem man sich ein bisschen schmücken kann, sondern sie ist die Grundlage für eine Stadt, die wirklich für alle funktioniert und in der sich alle wohl fühlen.

Vertiefendes Material

Das kostenlose Handbuch ist letzten Sommer erschienen und über den österreichischen Städtebund wurden auch je zwei Exemplare an alle Mitgliederstädte verschickt. Eine englische Online-Version ist schon fast fertig. das Handbuch „Frauengerechte Stadt“ kann von der Website des urbanen Forums heruntergeladen werden oder dort im Rahmen der urban future edition ein Druckexemplar gegen Versandkosten bestellt werden.

Audioproduktion und -mix: Yannik Milz