Wer dieser Tage auf TikTok, Instagram oder Facebook unterwegs ist, wird nicht lange suchen müssen, um KI-generierte Inhalte zu finden. Diese gelangen von ganz allein in unsere algorithmisch gesteuerten Feeds. Seien es Videos von Banjo spielenden Waschbären, sich in Monster verwandelnden U-Bahn-Fahrern oder attraktiven Frauen, die Croissants aus Lava verputzen – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Spätestens seit es KI-gestützte Videogeneratoren wie Sora (OpenAI), Veo3 (Google) oder Vibes (Meta) gibt, ist Contentproduktion für die Massen zugänglich gemacht worden. Und spätestens seitdem gibt es auch eine Bezeichnung für massenhaft produzierte, eher minderwertige KI-Bilder und -Videos: „AI-Slop“. AI, das steht für Artificial Intelligence, also Künstliche Intelligenz, und Slop, das bedeutet auf Englisch so viel wie Brei oder Grütze. Einer deutschen Übersetzung von „AI-Slop“ käme man wohl mit dem Begriff „KI-Müll“ am nächsten.
Der überschwemmt gerade die sozialen Medien – auch, weil sich damit Geld verdienen lässt. Wer sind die Menschen, die KI-Inhalte erstellen und Social Media damit fluten? Wie funktioniert ihr Geschäftsmodell? Warum schauen wir uns diese Videos überhaupt an? Und verändert das die Art und Weise, wie wir auf die Welt blicken? In diesem Beitrag möchte ich mich diesen Fragen widmen.
Aber von Anfang an. Trotz des eher mangelnden Mehrwerts werden KI-Videos auf sozialen Medien teils millionenfach angeschaut. Nur, wieso eigentlich? Algorithmen auf TikTok, Instagram, YouTube und Co. belohnen Aufmerksamkeit. Das bedeutet: Je mehr Menschen sich einen Inhalt anschauen und vielleicht sogar liken und kommentieren, desto mehr Menschen wird dieser Inhalt auch ausgespielt. Es entsteht ein Schneeballeffekt. Der Inhalt geht viral.
Wir bewegen uns in sozialen Medien also in einer Aufmerksamkeitsökonomie. Und Aufmerksamkeit lässt sich besonders effektiv durch das Auslösen starker Emotionen erzeugen: Schock, Ekel, Wut – aber auch positive Emotionen, wenn wir etwas zum Beispiel besonders süß oder witzig finden. Menschen sind zwar keineswegs schlecht darin, starke Emotionen zu triggern (reißerische Boulevardberichterstattung und Clickbait zeigen das deutlich), die KI kann allerdings einen Schritt weiter gehen, denn sie ist nicht an die Regeln der Wirklichkeit gebunden.
Goldgräber der KI-Ära
Werfen wir einen Blick auf TikTok. Die 21-jährige Amerikanerin Simone McKenzie betreibt dort den Account GigiEats. Das Prinzip ihrer Videos ist simpel: Eine junge Frau sitzt vor der Kamera und isst. Der Trend, dass Personen vor laufender Kamera essen, ist ein seit Jahren etabliertes und beliebtes Videogenre mit eigenem Namen: Mukbang. Nur können echte Menschen wohl keine Lava-Croissants oder Slime-Cookies essen, wie das auf McKenzies Account passiert. Das kann nur die KI.
Simone McKenzie kommt in ihren Videos selbst nicht vor, sondern Gigi, eine sogenannte KI-Influencerin – es gibt sie nicht wirklich. Sie sieht aber so aus wie eine echte Frau. Die Videos, die den Kanal befüllen, erstellt Simone McKenzie mithilfe von Prompts (so nennt man die Anweisungen, die man der KI gibt) auf Googles Plattform Veo3. Ihr Kanal hat auf TikTok über 54.000 Follower, ihre Videos wurden 1,8 Millionen Mal gelikt und noch öfter angeschaut.
McKenzie ist Studentin im US-amerikanischen Bundesstaat Illinois. Als sie im Sommer 2025 mit GigiEats startete, fing der Trend um KI-Videos gerade an.
„Ich dachte mir, dass es ein guter Zeitpunkt wäre, auf den Zug aufzuspringen. Viele Leute haben darüber gesprochen, wie man durch das Creator Rewards Program Geld verdienen kann, wenn die Videos viral gehen. Das hat mich dazu gebracht, meine eigenen KI-Videos zu erstellen.“
Creator-Programme
Creator-Programme sind nur in ausgewählten Ländern verfügbar. Das Creator Rewards Program von TikTok ist zum Beispiel nur in den USA, Mexiko, Brasilien, Südkorea, Japan, Großbritannien, Deutschland und Frankreich verfügbar. Österreichische Creator können mit TikTok kein Geld verdienen – egal, wie erfolgreich ihre Videos sind.
Damit mit Videos Geld verdient werden kann, müssen sie mindestens eine Minute lang sein und von mindestens 1000 Menschen mindestens fünf Sekunden lang angeschaut werden. Wie hoch die Einnahmen pro Video ausfallen, variiert. Grundsätzlich werden 1000 Aufrufe mit zwei bis fünf Cent entlohnt. Ein Video mit 100.000 Aufrufen bringt somit zwischen zwei und fünf Euro.
Gar nicht mal so viel – außer man geht auf Masse. Und genau hier haben KI-Creator den entscheidenden Vorteil. Während klassische Influencerinnen und Influencer meist mehrere Tage brauchen, um Videos zu planen und zu produzieren, können KI-Creator problemlos mehrere am Tag veröffentlichen.
„Um ein Video zu erstellen, brauche ich ehrlich gesagt weniger als 10 Minuten”, sagt McKenzie. „Selbst für die Ideen kannst du ChatGPT verwenden und sagen: ,Hey, kannst du mir zehn Fantasiefrüchte nennen?’ Dann sagt ChatGPT: ‘Oh, lass uns einen Donut essen, der aus Plüschfasern gemacht ist.’ Du bekommst dann einen Donut, eine Banane, einen Apfel, all diese Sachen, und dann kannst du einfach sagen: ‘Okay, schreib mir die passenden Prompts dazu.’ Das zu tun, dauert wahrscheinlich weniger als 30 Minuten.”
Zwischen Juli und September 2025 konzentrierte sich McKenzie auf den Account und postete täglich ein Video. Laut eigener Angabe verdiente sie in diesem Zeitraum insgesamt etwa 3000 US-Dollar.
KI-Creator gibt es aber nicht nur in den USA. Auch im deutschsprachigen Raum wächst der Trend. Einer davon ist Shiverchain. „Shiver“ möchte hier nicht mit seinem echten Namen genannt werden; im Gespräch mit JETZT hat er aber Einblicke in seine Arbeit gegeben. Er produziert KI-Videos, die eher dem Horror-Genre zuzuordnen sind – er selbst nennt es „Weirdcore“. Auf Instagram hat er 275.000 Follower, sein erfolgreichstes Video wurde 415 Millionen Mal angeschaut.
Die Videos von Shiverchain beginnen meist in ganz normalen, alltäglichen Situationen. Man sieht Menschen an Bahnhöfen, in U-Bahnen und in Fußgängerzonen. Nach wenigen Sekunden dann die Transformation: Die Menschen verwandeln sich in monsterartige Kreaturen. Es sind Szenen wie aus einem Fiebertraum, mit Gestalten, die man eher aus Horrorfilmen kennt. Videos, die – wie er sagt – „zwischen Realität und Surrealismus glitchen“.
„Man sieht, die Frau steht an der Straße, und in drei Sekunden hat sie sich in eine Kreatur verwandelt. Das ist dieser Wow-Effekt, wo man gar nicht damit gerechnet hat.“
Anders als Simone McKenzie nimmt Shiverchain an den Creator-Programmen von TikTok oder Meta nicht teil: Das Meta Breakthrough Program ist in Deutschland nur auf Einladung verfügbar, und den Aufwand, einminütige Videos für TikTok herzustellen, möchte er nicht betreiben. Dennoch verdient Shiver mit KI-Content-Creation Geld – er verkauft seine Prompts. In seinem Onlineshop bietet er Pakete an, in denen Käufer die Prompts zu seinen viralsten Videos kaufen können. Besonders interessant ist das für jene, die selbst KI-Videos erstellen möchten.
Unter „Prompt“ versteht man die Anweisung, mit der KI-Systeme gesteuert werden. Ein guter Prompt beschreibt die Aufgabe klar, stellt notwendige Hintergrundinformationen bereit und definiert das gewünschte Ergebnis. Und: Richtig prompten will gelernt sein. Denn ein schlechter Prompt führt häufig zu ungenauen oder am Bedarf vorbeigehenden Ergebnissen. Das wachsende Interesse daran, KI effektiv zu nutzen, zeigt sich nicht zuletzt an den hohen Aufrufzahlen entsprechender YouTube-Tutorials.
„Ich habe die Preise nach den Aufrufzahlen gemacht. Das Paket mit den sechs viralsten Videos, das kostet knapp 40 Euro. Das kleinste Paket kostet 3,50 Euro. Da kann man sich entscheiden. Vielleicht will man eher was für die Reichweite. Oder man will das einfach ein bisschen lernen, dann kauft man das günstigere. Da ist für jeden was dabei.“
Auch Simone McKenzie will sich mit dem Verkauf ihrer Expertise ein zweites Standbein aufbauen.
„Ich habe mich darauf konzentriert, verschiedene Techniken und Möglichkeiten zum Einsatz von KI-Influencern zu erlernen, deswegen habe ich in letzter Zeit nichts auf GigiEats gepostet. Ich plane, eine Reihe von Kursen zu erstellen, in denen ich erkläre, wie man seine Zeit optimal nutzt oder effizient seinen eigenen Influencer kreiert. Ich lerne gerade eine neue Methode, um Geld zu verdienen, und werde dann anderen beibringen, wie man das im Grunde macht.“
Nachfrage gebe es genug.
„KI wird immer wichtiger und es sieht nicht so aus, als würde sich daran in nächster Zeit etwas ändern. Daher glaube ich, dass die Menschen das Gefühl haben, sich jetzt damit auseinandersetzen zu müssen. Es gibt kaum Vorschriften für KI, daher haben die Menschen wohl das Gefühl, dass sie sich ein wenig damit beschäftigen müssen.“
Der Erfolg von GigiEats und Shiverchain lässt es uns erahnen: Wir erleben gerade den Beginn einer neuen, KI-getriebenen Creator-Ökonomie. Denn für KI-Creator gibt es jetzt einige Möglichkeiten, vergleichsweise einfach Geld zu verdienen. Und obwohl „Content-Creator“ überhaupt erst seit wenigen Jahren als Beruf etabliert ist – und auch darüber wird noch gestritten –, gibt es heute schon eine Unterteilung in „klassische“ Content-Creator und eben jene modernen, die mit der KI arbeiten.
Was macht das mit uns?
Nur, wie sieht es mit den Millionen Nutzerinnen und Nutzern aus, die jeden Tag ihre Social-Media-Apps öffnen? Die den sogenannten AI-Slop konsumieren? Handelt es sich um harmlose Freizeitbeschäftigung, oder deutet sich ein größeres gesellschaftliches Problem an? Ein Blick in die Kommentarspalten liefert ein erstes Stimmungsbild.

Viele Nutzerinnen und Nutzer amüsieren sich über KI-Inhalte. Andere sind genervt. Sie haben keine Lust auf KI in ihren Feeds. Viele zeigen sich aber auch verunsichert: Sie sind sich schlicht nicht sicher, ob das, was sie gerade sehen, in Wirklichkeit auch existiert. Die Social-Media-Expertin Ingrid Brodnig beschäftigt sich schon lange mit dem Zusammenspiel von KI und sozialen Medien. Ein wachsendes Problem sieht sie dann, wenn die Echtheit von Inhalten pauschal angezweifelt wird.
„Es geht der Sinn für Wirklichkeit verloren. Ich glaube, viele Menschen, die derzeit auf Social Media rumscrollen, sehen irgendwas und denken sich: ,Ach, niedlich oder interessant.‘ Und dann denken sie: ,Ah, das ist sicher KI-generiert.‘ Das wird in manchen Fällen stimmen und in anderen nicht. Und das ist die große Ungerechtigkeit, dass zum Beispiel auch reale Aufnahmen angezweifelt werden. Also, dass diese Fake-KI-Inhalte dazu führen, dass wir die Realität anzweifeln.“
Noch ist die Studienlage dazu dünn. Aber erste wissenschaftliche Publikationen deuten darauf hin, dass der Konsum von KI-Inhalten einen Einfluss auf unser Realitätsempfinden hat. Insbesondere Deepfakes – also solche KI-Videos und -Bilder, die der Wirklichkeit täuschend ähnlich sind – können unser Vertrauen in die Zuverlässigkeit von Informationen stören.
Online ist eine Debatte entfacht: Wenn wir bei jedem Bild oder Video, das uns in die Timeline gespült wird, hinterfragen müssen: „Ist das jetzt echt oder ist das KI?“, warum tun wir uns das dann noch an?
„Weil wir einfach geködert worden sind von dieser Art des Zeitvertreibs. Und obwohl die Feeds in vielerlei Hinsicht eigentlich schlechter werden, können sich viele nicht lösen“, sagt Brodnig.
Dennoch: Die Unzufriedenheit mit den sozialen Medien in ihrer jetzigen Form wächst, und die Zeit, die wir im Schnitt täglich auf Social Media verbringen, sinkt – insbesondere bei jungen Menschen. Das geht aus Daten des Analyseunternehmens GWI hervor, die im Auftrag der Financial Times erhoben wurden. Als Grund nannten die Befragten den wachsenden Anteil an KI-Müll und fehlende soziale Verbindung auf den Plattformen.
„Viele dieser Apps sind im eigentlichen Sinne des Wortes keine sozialen Apps mehr, sondern Apps, die die Bildschirmzeit maximieren und mit allen Mitteln versuchen, zusätzliche Sekunden und Minuten herauszuschlagen“, schreibt FT-Autor John Burn-Murdoch.
Und auch im Zeitgeist sind soziale Medien längst nicht mehr so cool. Die meisten Nutzerinnen und Nutzer sind heute sogenannte „silent user“, also solche, die Social Media zwar konsumieren, aber selbst kaum bis gar nicht posten. Nicht grundlos titelte der New Yorker Anfang November „It’s cool to have no followers now“ und thematisierte dort eine postmoderne Form von Coolness: jene, der Verlockung des Bildschirms zu entkommen und „in real life“, also in der echten, körperlichen Wirklichkeit, beliebt zu sein.
Dass nun auch der Konzern Meta mit dem KI-Videogenerator Vibes auf den Slop-Zug aufspringt, scheint verwunderlich. Der Social-Media-Gigant bezahlt KI-Accounts also nicht nur dafür, seine Plattformen mit KI-Müll vollzupumpen, sondern entwickelt auch Tools, mit denen er noch effizienter hergestellt werden kann. Dabei sind es andere soziale Funktionen, die sich die Nutzerinnen und Nutzer zurückwünschen. Schießt sich Meta damit nicht selbst ins Bein? Ingrid Brodnig sagt dazu:
„Social-Media-Plattformen brauchen immer Content, es muss sich immer anfühlen, als wäre was los. Die großen Plattformen favorisieren vermutlich auch KI-Inhalte, damit ihre Plattformen lebendig und voll wirken. Es ist eigentlich ein Tool für sie, dass es dort lebendiger wirken soll, als es real der Fall ist. Und ich glaube aber, dass die Plattformen da einen großen Fehler begehen, weil sie eigentlich zu ihrer Vermüllung beitragen.“
Mit der Vermüllung digitaler Plattformen hat sich der kanadisch-britische Autor Cory Doctorow beschäftigt. 2022 erschien sein Bestseller Enshittification – auf Deutsch: Verschlimmscheißerung –, in dem er den systematischen Qualitätsverfall digitaler Plattformen beschreibt.
Er erklärt das so: Neue Plattformen starten stark bedürfnisorientiert und binden so Nutzerinnen und Nutzer. Haben diese sich erst mal an den Service gewöhnt, verschiebt sich die Strategie des Unternehmens: Umstellungen im Algorithmus begünstigen Werbung im Feed. Werbekunden werden an die Plattform gebunden. Das Erlebnis der Nutzerinnen und Nutzer rückt in den Hintergrund. Zum Schluss optimiert die Plattform für eigene Gewinne: Die Preise steigen und wer nicht zahlt, dessen Posts werden weniger angezeigt. Sowohl Nutzerinnen als auch Werbekunden werden ausgepresst.
Zu diesem Zeitpunkt ist die Abhängigkeit von der Plattform aber so groß, dass ein Umstieg mühsam ist. Ein Beispiel: Mein Instagram-Feed besteht momentan zu einem kleinen Teil aus Fotos von Menschen, die ich tatsächlich kenne, und zu einem beachtlichen Teil aus Werbung, Influencer-Content und (oft deprimierenden) News. Aber es bleibt die Plattform, die die meisten meiner Freundinnen und Freunde, meiner Kolleginnen und Kollegen nutzen. Würde ich aussteigen, hätte ich Angst, etwas zu verpassen. Dennoch: In der finalen Phase von Enshittification wenden sich laut Doctorow Nutzerinnen und Nutzer von der Plattform ab. Wenn es Konkurrenten gibt, die eine bessere Alternative bieten.
„Wir werden in den nächsten Jahrzehnten immer eine Form von Social Media haben. Wichtig ist nur zu verstehen: Das muss nicht so ausschauen wie die heutigen kommerziell betriebenen Plattformen. Aber Leute werden immer Apps haben, wo sie sich mit ihren Freunden und Freundinnen oder mit Leuten mit ähnlichen Interessen austauschen können. Ich kann mir kein Internet vorstellen, wo wir null Social Media haben. Ich kann mir aber ein Internet vorstellen, wo wir ganz andere Social-Media-Kanäle haben, zum Beispiel welche, die weniger nach ökonomischen Interessen ausgerichtet sind, oder welche, die vielmehr sagen: Ein Qualitätsmerkmal von uns ist, dass wir hart gegen AI-Slop vorgehen“, sagt Brodnig.
Auch dem deutschen Instagram-User Shiverchain, der mit seinen KI-Inhalten Geld verdient, ist das alles schon zu viel.
„Du kriegst halt wirklich bei jedem zweiten Video ein KI-Video. Und wenn das einer nicht sehen will, hat er keine Chance, dem zu entkommen. Außer dass er die App deinstalliert. So verstehe ich auf jeden Fall, dass es die Leute ankotzt. Weil es mich selbst auch ankotzt, obwohl ich Teil davon bin.“
Doch Social Media muss nicht so aussehen, wie es die großen Plattformen vormachen. Und es ist durchaus möglich, digitale Räume zu schaffen, in denen wir gern Zeit verbringen, die uns nicht süchtig machen, täuschen, spalten oder verdummen. Ein Versuch liegt im sogenannten Fediverse, einem offenen Netzwerk sozialer Plattformen. Eine dieser Plattformen ist zum Beispiel Mastodon, eine datenschutzfreundliche Alternative zu X. Bisher allerdings eine Nische.
Darüber, dass große Plattformen wie Instagram, TikTok, YouTube oder X wieder in nutzerfreundlichere Gewässer steuern, besteht momentan eher wenig Hoffnung. Realistischer ist das Entstehen neuer Angebote, die eine Alternative bieten.
Sounddesign und Audioproduktion: Yannik Milz, Katharina Darya Ressl
Mixing und Mastering: Patrik Haas
