Tausende Todesopfer im Iran: Wie geht es den Menschen in der Diaspora?
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Seit dem 28. Dezember protestiert die Zivilbevölkerung im Iran gegen das Regime. Ausgelöst wurden die Proteste durch die angespannte wirtschaftliche Lage, und sie haben sich von Teheran auf das gesamte Land ausgeweitet. Als Gegenmaßnahme schaltete das Regime das Internet und das Mobilfunknetz ab. Seit dem 8. Jänner kommen daher nur noch wenige Informationen aus dem Land heraus. Inzwischen steigen die Webseiten-Zugriffe wieder, und einigen Menschen in Teheran gelingt es mithilfe von VPNs, wieder WhatsApp-Nachrichten zu verschicken.
Wie erleben Iraner und Iranerinnen die Situation aus Wien? Konnten sie bereits Kontakt zu ihren Familien aufnehmen? Genau darüber spreche ich mit zwei jungen Frauen aus Österreich mit iranischen Wurzeln. Zuerst mit Sara Mohammadi. Sie ist Journalistin und Mitbegründerin des Kollektivs Javaneh – einem antifaschistischen, feministischen Verein, der sich 2022 in Solidarität mit der Frauenbewegung im Iran gegründet hat.

Im Anschluss an das Gespräch mit Sara Mohammadi spreche ich mit Kimija Valadbeigi, einer Studentin aus Wien. Ihre Familie väterlicherseits gehört der kurdischen Minderheit im Iran an. Bereits am 16. Jänner haben wir die aktuelle Lage im Iran politisch und historisch ausführlich eingeordnet. Den Beitrag verlinke ich euch hier.
Was geht dir durch den Kopf, wenn du die Nachrichten aus dem Iran verfolgst?
Und wie wirkt sich das auf dich und dein Umfeld aus, besonders auf Menschen mit Familie oder Freundinnen und Freunden im Iran?
Einen schönen Nachmittag wünscht dir
Celeste-Sarah Ilkanaev