Am Freitag hat er noch Theater gespielt und am Montag war dann das Hochwasser.”
Doris Schwarzhans klingt schwermütig, wenn sie über diesen Tag im August 2005 spricht.
Sie lebt mit ihrer Familie im Silbertal, einem Seitental des Montafon. Das Montafon ist ein Tal im Süden Vorarlbergs an der Grenze zur Schweiz. Hoch- und abgelegen zieht sich die Passstraße im Talschluss bis auf 2000 Höhenmeter zur Grenze nach Tirol hoch. Im August 2005 wütet hier das Jahrhunderthochwasser besonders stark. Es fällt der Strom aus und auch die Telefone funktionieren nicht mehr. Erst am nächsten Morgen erreicht ein Feuerwehrmann Doris am Telefon und bläut ihr ein, nicht das Haus zu verlassen.
„Und ich wollte raus und das dem Papa sagen. Aber da war er schon weg. Er hat sich ins Auto gesetzt, weil er schauen wollte, wie die Lage ist. Der Fluss war aber höher als die Straße… und er ist da reingefahren.”
Doris hatte ein enges Verhältnis zu ihrem Vater Franz. Neugierig hat sie ihm zugehört, wenn er aus der Vergangenheit erzählt hat. (Fotos: Ines Janas für JETZT)
Doris hatte ein enges Verhältnis zu ihrem Vater Franz. Neugierig hat sie ihm zugehört, wenn er aus der Vergangenheit erzählt hat. (Fotos: Ines Janas für JETZT)
Doris hatte ein enges Verhältnis zu ihrem Vater Franz. Neugierig hat sie ihm zugehört, wenn er aus der Vergangenheit erzählt hat. (Fotos: Ines Janas für JETZT)
So kommt ihr 81-jähriger Vater Franz Vonderleu bei diesem Hochwasser ums Leben. Wenn Doris über den Tod des Vaters spricht, dann ist spürbar, wie nah ihr das geht, wie eng die Verbindung zu Franz war. So tragisch der Tod des Vaters ist, Doris ist fest überzeugt, dass er das Beste aus seinem Leben gemacht hat: „Aber mit seinen 81 Jahren hat er so ein schönes Leben gehabt, also es hätte keine Steigerung mehr gegeben.”
Das war nicht immer klar – denn Franz ist eines der letzten Schwabenkinder. Das waren jene Kinder aus armen Bergtälern, die von ihren Eltern nicht mehr ernährt werden konnten und deswegen von Frühling bis in den späten Herbst ins Schwabenland geschickt wurden. Die 6- bis 14-Jährigen wanderten mehrere Tage aus Vorarlberg und Tirol dorthin, um bei schwäbischen Bauern eingestellt zu werden. Wie hat sich diese Praxis über Jahrhundert bis in die 1950er Jahre verändert, wie ist es Doris Vater im Schwabenland ergangen, warum sprachen manche von Sklavenarbeit und wieso haben Kinder weiße Striche auf die Jacken von Bauern gemalt?
Sklavenmärkte mitten in Europa?
Friedrichshafen, im Jahr 1908: Ein Artikel aus der US-Zeitung Cincinnati Times Star sorgt in den USA für Entrüstung und führt zu diplomatischer Unruhe in Deutschland. Darin geht es um den Kindermarkt in Friedrichshafen, wo sich jedes Frühjahr die Schwabenkinder einfinden, um von den schwäbischen Bauern für die Saison ausgewählt zu werden. „Hier werden sie in Reihen auf dem Marktplatz zur Besichtigung aufgestellt, und die Bauern betrachten sie, befühlen die Muskeln ihrer Arme und Beine und besprechen in lauter Weise die Vorzüge und die Mängel der Kleinen. Diese Inspektionen dauern den ganzen Tag.”, heißt es im Artikel. Von einem „Sklavenmarkt mitten in Europa!” ist die Rede und von Kindern, die im Herbst zu Saisonende misshandelt, verkrüppelt oder mit geschwächter Gesundheit nach Hause zurückkehren würden. Und auch die deutsche Zeitschrift Gartenlaube, die ein Massenmedium in den 1850er Jahren ist, schreibt:
„Es ist eben ein Stück Sklavenhandel”
und vergleicht die Kindermärkte mit Sklavenmärkten in Afrika – „auch die bei den Schwarzen Afrikas so oft geschilderten Szenen der Trennung von Familienmitgliedern fehlen hier nicht.” In der Tat geht es auf den Kindermärkten in Oberschwaben hart zu – vor allem im 19. Jahrhundert. Schutzlose Kinder, die sich oft schwertun das Schwäbisch der Großbauern zu verstehen, werden von diesen fremden Erwachsenen gemustert, sollen zeigen, was sie können und wissen und werden schließlich von ihnen in Dienst gestellt. Was nichts anderes hieß als: Sie würden die kommenden Monate mit ihnen verbringen, für sie arbeiten, weit weg von Zuhause und ohne Kontakt zur Familie.

Aufwachsen im Silbertal
Franz Vonderleu ist zwar auch Schwabenkind – ihm bleiben die Kindermärkte aber erspart. Aber von vorn: Franz wird im Silbertal im Vorarlberger Montafon groß. Einem Seitental, das schmal und steil vom Haupttal bei Schruns abzweigt. Dunkle Wälder und steil aufsteigende Hänge lassen das Silbertal heute ruhig, fast abgeschieden wirken – ein Ort, an dem sich Wanderwege durch die Landschaft ziehen und einzelne Höfe verstreut in den Hang gebaut wurden. Viel Verkehr gibt es hier nicht, keine riesigen Hotels, keinen internationalen Trubel. Wer hier lebt, kennt sich.
Vor rund hundert Jahren sah das Leben im Tal allerdings noch einmal ganz anders aus. Das Silbertal war arm – also wirklich strukturell arm. Auf der Website von Montafon Tourismus ist von einem „unvorstellbar armen Bergbauerntal” die Rede.
Das Silbertal Richtung Südosten fotografiert. (Fotos: Ines Janas für JETZT)
Das Silbertal Richtung Südosten fotografiert. (Fotos: Ines Janas für JETZT)
Das Silbertal Richtung Südosten fotografiert. (Fotos: Ines Janas für JETZT)
„Er ist arm aufgewachsen – hat es nicht gut gehabt”,
erklärt Franz’ Tochter Doris. „Er hat uns immer erzählt, dass er als Kind Blaubeeren pflücken musste, die die Mutter dann verkauft hat. Oft hat er keine Jause bekommen und musste sich von den Blaubeeren ernähren.”
Die Familie hat es schwer. Die Böden sind karg, die Winter lang. Sie halten zwar ein paar Schweine und Kühe – die sind aber nicht für den Eigenbedarf, sondern werden gehalten, um sie zu verkaufen. Michael Kasper ist Historiker und Direktor des Vorarlberg Museums und hat sich intensiv mit der Geschichte der Schwabenkinder und des Montafons auseinandergesetzt. „Jeder betreibt eine kleine Landwirtschaft, um ein bisschen Milch zu haben und auch Getreide wird angebaut, um sich möglichst gut selber zu versorgen.” Dementsprechend knapp und einfach ist die Nahrung damals. Breiartige Speisen, Milch- und Mehlsuppen, im späteren Verlauf auch mehr Erdäpfel, sind die Hauptnahrungsquellen.
Michael Kasper ist Historiker und Direktor des Vorarlberg Museums. (Fotos: Ines Janas für JETZT)
Michael Kasper ist Historiker und Direktor des Vorarlberg Museums. (Fotos: Ines Janas für JETZT)
Michael Kasper ist Historiker und Direktor des Vorarlberg Museums. (Fotos: Ines Janas für JETZT)
Michael Kasper ist Historiker und Direktor des Vorarlberg Museums. (Fotos: Ines Janas für JETZT)
Michael Kasper ist Historiker und Direktor des Vorarlberg Museums. (Fotos: Ines Janas für JETZT)
Michael Kasper ist Historiker und Direktor des Vorarlberg Museums. (Fotos: Ines Janas für JETZT)
Franz’ Elternhaus steht weit oben am Hang des Silbertals. Die Steigung ist so groß, dass die Häuser wie in den Hang gequetscht wirken und teilweise gestützt werden müssen. Doris fährt mich und Fotografin Ines hinauf – wir sollten unser Auto lieber unten stehen lassen, die Straße ist eng und eine Unachtsamkeit kann böse enden. Von oben wirkt die Landschaft noch wilder, das Tal noch unbesiedelter. Doris deutet in Richtung Talschluss und erzählt von der Open-Air-Theaterbühne der Montafoner Sagenfestspiele. „Der Papa hat da ungefähr zehn Jahre mitgespielt, bis er gestorben ist. Also er hat am Freitag noch gespielt und am Montag war das Hochwasser.” Generell ist Franz ein aktiver Mensch, der auf die Menschen zugeht. Ich will von Doris wissen, wie er sich mir vorstellen würde, wenn er heute mit am Tisch sitzen würde:
„Er ist ein ganz lustiger, humorvoller und offener. Also er hätte jetzt eine Freude, wenn du da wärst und er mit dir darüber reden könnte.”
Mit Doris spricht Franz immer gerne über seine Vergangenheit, erzählt ihr viel und weckt so auch ihr Interesse an seiner Geschichte.

Alltag in alpiner Armut
Die Armut betrifft viele in der Region. Die Arbeitstage beginnen oft früh: „Um vier oder fünf Uhr stehen sie auf, frühstücken und gehen zur Arbeit– gehen aber abends, sobald es dunkel wird, auch sofort ins Bett schlafen. Insgesamt haben sie zehn oder zwölf Stunden Arbeitstage, mit relativ kurzen Pausen.” erklärt Michael Kasper. Diese harte Arbeit prägt auch Franz: „Der Papa war der fitteste, zäheste. Mit 80 Jahren ist er noch so 30 bis 40 Mal pro Jahr Skifahren gegangen.”
Beim Besuch von Franz Geburtshaus im steilen Hang wird klar, warum das Leben und Überleben damals hart war. (Fotos: Ines Janas für JETZT)
Beim Besuch von Franz Geburtshaus im steilen Hang wird klar, warum das Leben und Überleben damals hart war. (Fotos: Ines Janas für JETZT)
Beim Besuch von Franz Geburtshaus im steilen Hang wird klar, warum das Leben und Überleben damals hart war. (Fotos: Ines Janas für JETZT)
Und die zähe Bevölkerung wird immer größer. In Vorarlberg haben um 1700 noch 19 Personen pro Quadratkilometer gelebt – um 1900 waren es schon 50. Und die müssen sich im begrenzt nutzbaren Raum ernähren. Dazu kommt, dass damals die sogenannte Kleine Eiszeit vom 15. bis ins 19. Jahrhundert abläuft. „Dadurch kann sich die Bevölkerung im Alpenraum nicht mehr so gut aus der Landwirtschaft vor Ort versorgen. Gleichzeitig kommt zu dieser Zeit auch der Bergbau im alpinen Raum und auch im Montafon zum Erliegen, weil durch die Entdeckung Amerikas hier eine Krise entsteht.”, erklärt Michael Kasper.
In dieser Zeit kommt es dann in vielen Familien zu derselben traurigen Realität – die Eltern müssen sich Gedanken machen, wen sie von zu Hause wegschicken. Wie das ausgesehen hat, beschreibt Elmar Bereuter in seinem erfolgreichen Roman „Die Schwabenkinder”, in dem der neunjährige Kaspanaze seine Familie verlassen muss:
„Katharina nestelte an ihrem Taschentuch herum, Gottfried bohrte angestrengt mit dem kleinen Finger im Ohr und Kaspar hüstelte ein paar Mal, ehe er seinen Ältesten ansprach. Kaspanaze, wir haben es uns nicht leicht gemacht, aber du weißt, dass das Kalb schon hin war, als es zur Welt kam und dass wir die Sau haben notschlachten müssen. Wir haben alles miteinander besprochen und möchten es dir auch gleich sagen, damit du weißt, was auf dich zukommt. Es bleibt nichts anderes übrig – du musst im Frühling hinaus ins Schwabenland.”
Für Franz ist die Nachricht der Eltern ein Schock. Seine Geschichte als Schwabenkind beginnt im Jahr 1937. Er ist das älteste Geschwister und damals gerade 13 Jahre alt. Das Ziel seiner Schwabenwanderung: Kißlegg bei Wangen im Allgäu. Heute braucht man für diese Strecke eineinhalb Stunden mit dem Auto. Für ein 13-jähriges Kind und zur damaligen Zeit ist diese Distanz wie eine Reise in eine andere Welt. Und diese Reise beginnt für viele mit einem enorm kraftraubenden und gefährlichen Mehrtagesmarsch. Die Kinder kommen aus unterschiedlichen Regionen. Neben Graubünden, Teilen des Rheintals und Appenzells, Liechtenstein und dem Vinschgau sind Vorarlberg und Tirol die größten Herkunftsregionen.

„Je nachdem, woher sie kommen, müssen sie viele Tage wandern, um in Schwaben anzukommen. Aus Tirol zum Beispiel geht es zuerst noch über Pässe – im März kann man sich vorstellen, wie viel Schnee damals oft noch gelegen haben muss. Es kann eiskalt werden und Schneestürme geben.”, sagt Michael Kasper. Es habe tragische Unfälle gegeben, zum Beispiel durch Erfrierungen oder Lawinen. Umso schwerer fällt den Familienmitgliedern der Abschied, wenn die Kinder losziehen. Oft gehen die Eltern noch ein Stück mit und verabschieden die Kinder dann an bestimmten Punkten. Zum Beispiel am Pass vom Tiroler Paznauntal ins Montafon. Dort gibt es die „Rearkappali”, die deswegen so heißt, weil Kinder und Eltern nicht mehr aus dem „rean”, also dem Weinen, rausgekommen sind.
„Das müssen wirklich herzzerreißende Szenen gewesen sein – da waren oft kleine Kinder, die noch nie von ihren Eltern weg waren und die müssen dann auf einmal mit irgendwelchen anderen Kindern sich auf den Weg in eine völlig unbekannte Zukunft machen.”
Weiße Weste oder weiße Kreide?
Die Kinder kommen schließlich auf den Kindermärkten an, von denen vorher schon die Rede war. Dort warten die Großbauern aus dem Schwabenland, die genau das suchen, was die Kinder mitbringen. Sie haben große, fruchtbare Landwirtschaften, aber dafür wenig Personal, um sie zu bedienen. So trifft auf den Kindermärkten auch eine Art Angebot auf Nachfrage. Und auch wenn immer wieder diskutiert wird, ob der Vergleich mit klassischen Sklavenmärkten passend ist, sind die Machtverhältnisse dort auf jeden Fall einseitig zugunsten der Bauern. Aber die Kinder etablieren ein Geheimzeichen, das sie vor bösen Bauern schützen soll:
„Die erfahrenen Schwabenkinder markieren die problematischen Bauern, zu denen man nicht gehen sollte, heimlich mit einem Kreidestrich auf dem Rücken oder der Jacke. Die Warnung war klar – geht nicht mit denen mit”,
beschreibt Michael Kasper. Die Hinweise konnten helfen – am Ende saßen die Bauern meistens aber doch am längeren Hebel, weil für die Schwabenkinder nach Hause gehen keine Option war. Sie mussten im schlimmsten Fall auch mit markierten Bauern mit. In dieser Hinsicht hatte Franz Glück. Er kommt zu einem Bauern, der zusammen mit seiner Frau auf einem Hof in Kißlegg bei Wangen im Allgäu lebt. Das Bauernpaar hat keine Kinder und so fällt einiges an Arbeit an. Franz’ Aufgabe ist es, die Schweine zu hüten. Eine sehr typische Aufgabe für ein Schwabenkind, wie Michael Kasper erläutert: „Es gab die ganze Bandbreite der landwirtschaftlichen Tätigkeiten, aber Hauptsache war das Hüten von Vieh, weswegen man die Kinder dort auch Hütekinder nannte. Sie waren den ganzen Tag verantwortlich – vom Melken bis zum Herumführen auf der Weide. Und das bei jedem Wetter und meistens barfuß und nicht gut ausgestattet. Also das war schon sehr prekär.”
Von Glück und Unglück, Gewalt und gebrochenen Kiefern
Wie gut die Schwabenkinder ausgestattet waren, wie hart und lange sie arbeiten mussten und ob sie Schläge bekamen, war von Bauer zu Bauer unterschiedlich. Anni Altbeck, ein Schwabenkind aus Bezau im Bregenzerwald, ist zu einer ähnlichen Zeit wie Franz im Schwabenland und mit ihrer Behandlung unzufrieden. Sie erklärt in einer Fernsehdokumentation: „Und wenn man abends heimgekommen ist, hat man wieder Hunger gehabt, dann hat man erst in den Stall gehen und das Vieh versorgen müssen und dann gab es erst Essen. Und abends hat es auch nichts anderes gegeben als ein trockenes Brot und einen leeren Kaffee. Wenn es hochgekommen ist, hat man einmal eine Tablette Süßstoff reingeben dürfen, aber mehr gab es nicht.” Anni hatte es mit ihrer Bauernfamilie nicht leicht und erinnert sich an ein Erlebnis im Speziellen. Sie wurde vom Essenstisch weggeschickt, weil ihr Mund beim Essen Geräusche gemacht hat. Als sie weinend vor dem Esszimmer saß, kam ein Feriengast zu ihr, der Arzt war. Erst er erkennt, dass sich Anni den Kiefer gebrochen hat. Er wollte das Kind unbedingt zum Zahnarzt schicken, aber die Familie weigerte sich:
„Du brauchst nicht zum Zahnarzt gehen – du bist nicht angemeldet bei uns. So ist man da behandelt worden. Und mein Kieferbruch ist nicht besser geworden.”
Die Erfahrungsberichte der Kinder gehen auseinander. Unabhängig von der Sympathie und dem Wohlwollen der Bauern, waren die Schwabenkinder in der Hierarchie ganz unten: „Sie waren auch unter den Mägden und Knechten. Misshandlungen gab es teilweise auch. Also Gewalt bis hin zu sexualisierter Gewalt, auch gerade gegenüber den Mädchen – da ist alles vorgekommen – auch Vergewaltigungen. Neben den Gewaltumständen kommt bei vielen Heimweh hinzu, das bis zu Depressionen führen kann. Es kommt auch zu Suiziden”, berichtet Michael Kasper.

Womit manche Schwabenkinder umgehen mussten, scheint für uns heutzutage schwer vorstellbar. Vor allem, weil sie so isoliert mit ihren Gedanken und Gefühlen waren. Die meisten bekamen die gesamte Zeit keinen Besuch, Anrufe waren nicht möglich und so war der Kontakt oft über Monate ausgesetzt. Dadurch entstand bei vielen starkes Heimweh. Auch bei Franz. Seine Bauersleute behandeln ihn nicht schlecht – und trotzdem sehnt er sich so sehr nach Zuhause, dass er eine drastische Maßnahme ergreift: Er haut aus Kißlegg ab.
Was nach der Flucht von Franz aus dem Allgäu passierte, wie ihn das Schwabengehen geprägt hat, was Heidelbeeren damit zu tun haben und wie sich das Montafon seit den Zeiten der Armut geändert hat – das erfährst du im zweiten Teil dieser Serie, den du hier hören und lesen kannst.
Im Audio wurden folgende Beiträge zitiert:
Audioproduktion und Mix: Yannik Milz
